Warum hat Google Merchant Center meine Produkte wegen Richtlinienverstößen abgelehnt?
Schnellantwort
Produkte können gegen Richtlinien zu verbotenen Inhalten, eingeschränkten Artikeln, redaktionellen Standards oder Markenrechten verstoßen.
Arten von Richtlinienverletzungen
Googles Shopping-Richtlinien decken ein breites Spektrum verbotener und eingeschraenkter Inhalte ab. Verletzungen fallen in mehrere Hauptkategorien.
Verbotene Inhalte
Produkte, die unter keinen Umstaenden bei Google Shopping beworben werden koennen:
Eingeschraenkte Inhalte
Produkte, die nur unter bestimmten Bedingungen beworben werden koennen:
Gesundheitsaussagen-Verletzungen
Gesundheitsbezogene Richtlinienverletzungen werden immer haeufiger und haben schwerwiegende Folgen. Google ist bei medizinischen und Gesundheitsaussagen extrem streng.
Verbotene Gesundheitsaussagen
Heilungs- oder Behandlungsaussagen
"Heilt Diabetes", "Behandelt Krebs", "Beseitigt Arthritis" - jede Behauptung, dass ein Produkt eine Krankheit behandelt, heilt oder verhindert.
Garantierte Ergebnisse
"Garantiert 10 Kilo abnehmen", "100% wirksam", "Wirkt jedes Mal" - absolute Behauptungen ohne wissenschaftliche Grundlage.
Vorher/Nachher-Bilder
Transformationsfotos, die dramatische Gesundheits- oder Koerperveraenderungen ohne angemessenen Kontext und Haftungsausschluesse suggerieren.
Unbegruendete wissenschaftliche Behauptungen
"Klinisch bewiesen", "Von Aerzten empfohlen", "FDA-zugelassen" ohne tatsaechliche Nachweise oder Zulassung.
Akzeptable gesundheitsbezogene Inhalte
Fehlklassifizierung und False Positives
Manchmal werden Produkte faelschlicherweise wegen Richtlinienverletzungen markiert, obwohl sie tatsaechlich richtlinienkonform sind. Dies geschieht aufgrund von Schluesselwort-Triggern oder KI-Fehlinterpretation.
Haeufige Fehlklassifizierungsausloeser
- Schluesselwort-Treffer - Verwendung von Woertern, die automatische Markierungen ausloesen, auch in unschuldigem Kontext
- Bild-Fehlinterpretation - KI interpretiert Bilder als etwas, das sie nicht sind
- Kategorie-Verwirrung - Produkte in Kategorien mit strengeren Richtlinien platziert
- Beschreibungssprache - Marketingtext, der wie verbotene Aussagen klingt
Beispiele fuer False Positives
Kuechenmesser als Waffe markiert
Kochmesser koennen Waffenrichtlinien ausloesen. Loesung: Stellen Sie sicher, dass die Kategorie korrekt ist (Kuechengeraete, nicht Waffen) und Bilder kulinarischen Kontext zeigen.
CBD-freies Hanfprodukt markiert
Hanfbasierte Produkte (Seil, Stoff) loesen manchmal Drogenrichtlinien-Markierungen aus. Loesung: Beschreiben Sie deutlich die Nicht-Drogenverwendung, vermeiden Sie cannabisbezogene Terminologie.
Kostuem-/Spielzeugwaffen markiert
Kostuemzubehoer und Spielzeugwaffen loesen manchmal echte Waffenrichtlinien aus. Loesung: Klare Produkttitel ("Spielzeugschwert fuer Halloween-Kostuem"), entsprechende Kategorie.
Richtlinienverletzungen beheben
Wie Sie eine Richtlinienverletzung angehen, haengt davon ab, ob das Produkt tatsaechlich gegen Richtlinien verstoesst oder faelschlicherweise markiert wurde.
Wenn das Produkt wirklich gegen Richtlinien verstoesst
Wenn Sie glauben, es ist ein False Positive
Eine manuelle Ueberpruefung anfordern
Nach der Behebung einer Richtlinienverletzung (oder wenn Sie glauben, dass eine falsch angewendet wurde) koennen Sie eine manuelle Ueberpruefung anfordern.
So fordern Sie eine Ueberpruefung an
Gehen Sie zu Produkte > Diagnose
Finden Sie die Richtlinienverletzung in der Problemliste.
Klicken Sie auf die Verletzung
Sehen Sie die Liste der betroffenen Produkte.
Waehlen Sie "Ueberpruefung anfordern"
Waehlen Sie, ob Sie das Problem behoben haben oder mit dem Befund nicht einverstanden sind.
Warten Sie auf die Ueberpruefung
Ueberpruefungen dauern in der Regel bis zu 7 Werktage.
Ein Produkt nach dem anderen
Manuelle Ueberpruefungen fuer Richtlinienverletzungen werden Produkt fuer Produkt durchgefuehrt. Es gibt keine Massen-Ueberpruefungsoption. Wenn viele Produkte betroffen sind, konzentrieren Sie sich auf die Behebung der Grundursache, damit automatische Neuverarbeitung sie bereinigen kann.
Richtlinienverletzungen verhindern
Proaktive Compliance ist besser als reaktive Korrekturen.
Best Practices
Inhaltspruefung
- • Vermeiden Sie absolute Aussagen ("100%", "garantiert")
- • Verweisen Sie nicht auf medizinische Zustände
- • Verwenden Sie sachliche, messbare Beschreibungen
- • Fuegen Sie entsprechende Haftungsausschluesse hinzu
Kategorie-Genauigkeit
- • Verwenden Sie die spezifischste zutreffende Kategorie
- • Zwingen Sie Produkte nicht in falsche Kategorien
- • Pruefen Sie Googles Kategoriedefinitionen
- • Aktualisieren Sie Kategorien wenn Produkte sich aendern
Bild-Richtlinien
- • Zeigen Sie Produkte im passenden Kontext
- • Vermeiden Sie Bilder, die fehlinterpretiert werden koennten
- • Keine Vorher/Nachher-Fotos ohne Haftungsausschluesse
- • Keine Werbetext-Overlays
Richtlinien-Bewusstsein
- • Lesen Sie regelmaessig Googles Shopping-Richtlinien
- • Richtlinien aendern sich - bleiben Sie aktuell
- • Pruefen Sie branchenspezifische Einschraenkungen
- • Im Zweifel konservativ sein
Richtlinien-Compliance-Scanner
Unser Scanner prueft Ihre Produktinhalte gegen bekannte Richtlinienausloeser und hilft Ihnen, potenzielle Verletzungen zu identifizieren und zu beheben, bevor Google sie markiert.
Auf Richtlinienprobleme scannen